TANZ der EXTREME –
das Auf und Ab meines Lebens

Von der Selbstzerstörung zur Selbstliebe

Meine eigene Reise zur Selbstliebe begann 1995.
Ich war 21 Jahre alt, essgestört, depressiv, hatte ein Drogenproblem und war emotional abhängig von einem Süchtigen.
Ich fühlte mich sehr allein und absolut bedeutungslos, sehnte mich nach der Liebe meiner Mutter, aber bekam sie nicht. Es war die Hölle.
In dieser Zeit schien mir der Tod der einzige Ausweg aus meinem Leid und meiner tiefen Verzweiflung zu sein. Doch das Universum sah das anders. Auf seine intelligente Art half es mir wieder ins Leben zu kommen und die Rückkehr zu meinem wahren SELBST anzutreten.

Ich war so weit von mir selbst und meinem Körper entfernt, dass ich viel Unterstützung brauchte um zurückzufinden. Therapie, alternative Wege, Energiearbeit, Kinesiologie, Homöopathie etc. waren auf einmal meine Welt. Ich lernte zu meditieren und suchte die Verbindung zu etwas Höherem. Mein Leidensdruck war enorm und meine Sehnsucht immens. Ich suchte nach Wahrheit und Erlösung, wollte Liebe und Erfüllung.

In all der Zeit gab es zwei Haupthemen, die mich immer wieder „quälten“: mein Körper und meine Beziehungen.
Es gab Phasen, in denen ich meinen Körper hasste. Das Gewicht ging rauf und runter, und ich hatte das Gefühl es nie in den Griff zu bekommen. In meinen Beziehungen machte ich mich abhängig, verlor mich selbst und erlebte ein Drama nach dem nächsten.

Irgendwann war das Maß voll und ich beschloss so lange alleine zu bleiben, bis ich mich selbst liebte.
Ich wollte keine Beziehung mehr, wollte keinen Schmerz mehr.
Diese Zeit war gut und wichtig, doch dann kam die Aufgabe das Gelernte IN einer Beziehung umzusetzen.
Das gelingt mal mehr, mal weniger gut. Es ist noch Luft nach oben 😉

Auf meinem Weg zu mir selbst habe ich Dinge entdeckt, die alles andere als schön waren. Verdrängte traumatischen Erlebnisse und damit verbundene Gefühle, wollten gesehen und geheilt werden. Meine eigenen Ego-Strukturen, die mich trennten und gefangen hielten, wollten durchschaut und transformiert werden.

Was mir auf dieser Reise immer wieder geholfen hat ist die Spiritualität.
Ohne sie wäre ich wahrscheinlich nicht mehr am Leben.

Sie ist mein Anker.

Doch die spirituelle Reise hat es auch in sich. Nachdem ich mit 24 Jahren beschlossen habe in diesem Leben die Erleuchtung erfahren zu wollen, ging die Reise los. Ich wollte einen echten Lehrer und wurde geführt. Dabei machte ich unterschiedliche Erfahrungen, bis mir 2002 DER DIREKTE BLICK begegnete – eine spezielle Form der Energie- u. Bewusstseinsarbeit mit dem Ziel der vollständigen Befreiung. Ich hatte mein spirituelles „Zuhause“ gefunden! Zu SPÜREN, dass es wirklich eine KRAFT und eine DIMENSION jenseits aller Worte, Gedanken und Gefühle gibt, war meine Rettung. Diese Arbeit praktiziere ich seitdem nahezu täglich und bin autorisiert sie weiterzugeben.

Vor einigen Jahren wurde mir dann bewusst, dass ich hochsensibel/hochsensitiv bin. Das hat nochmal einiges verändert.
Ich habe vieles nochmal anders verstanden und mein Leben mal wieder neu ausgerichtet.

In all den Jahren habe ich mein berufliches Zuhause gesucht. Eine Arbeit, die mich wirklich erfüllt, die SINN für mich macht, in der ich mich und meine Fähigkeiten voll einbringen kann.
Im „normalen“ System konnte ich das nicht finden. Ich habe mich an ein ungesundes Feld angepasst und mich selbst dabei verloren. Habe mich in Strukturen gepresst, um zu „überleben“ und bin dabei innerlich drauf gegangen.
2016 bin ich dann aus dem öffentlichen Dienst ausgestiegen. Mir war klar, dass ich aufhören musste, wenn ich mich selbst ernst nehmen will.
In mir brannte der tiefe Wunsch selbständig – auf meine Art – mit Menschen zu arbeiten. Seitdem ist mein Leben eine einzige Abenteuerreise.

War das alles einfach? NEIN !!

Es war und ist immernoch ein teilweise harter, schmerzhafter Weg mit vielen Höhen und Tiefen. Immer wieder habe ich Dinge verändert, Beziehungen beendet, mich auf Neue eingelassen und meine Arbeitsplätze verändert. Zigfach habe ich meine Ernährung und meine Bewegung umgestellt. Ich habe Glaubenssätze verändert, meine Einstellung/Haltung und neue Perspektiven eingenommen. Ich habe die Beziehung zu mir selbst und meinem Körper verändert, und viel über die körper-geistig-seelischen Zusammenhänge gelernt.
Es war bzw. ist streckenweise ein sehr einsamer Weg, doch es hat sich alles gelohnt. Zu Erleben wie sehr man sich verändern kann, ist ein Wunder für mich. So viel mehr Freude, Energie, Klarheit, Intensität, Tiefe, Sanftheit, Erfüllung und innere Freiheit….

Auf meiner Selbstheilungsreise zur Selbstliebe habe ich mich von diversen Süchten und Abhängigkeiten befreit. Ich habe gelernt die volle Verantwortung für mich selbst zu übernehmen und mir selbst nah zu sein. Ich habe meine Lebensfreude wiederentdeckt und Sinn in meinem Leben gefunden.

Das schönste Geschenk dieser Reise ist jedoch meine Rück-Verbindung zur URQUELLE – zu meiner ESSENZ.

Sie ist das, was mich zutiefst nährt und erfüllt. In der Erkenntnis, dass ich ALLES & NICHTS bin, liegt die FREIHEIT, nach der ich mich so sehr gesehnt habe. Kann ich das immer halten? Nein – doch die Ausrichtung ist da und Übung macht die Meisterin 😉

In all dem war mir immer klar, dass ich Menschen mit ähnlichen Themen begleiten will. Als zert. Integraler Gesundheitscoach, ausgebildete Ergotherapeutin sowie Stress- u. Burnoutcoach gibt es für mich keinen schöneren Beruf als andere Menschen dabei zu unterstützen etwas für ihre Gesundheit zu tun, bewusster zu werden, liebevoller mit sich selbst umzugehen, sich zu befreien und wieder zu ihrem wahrem SELBST zurück zu finden. Menschen mit ihrer WAHREN Kraft zu verbinden, ist zu meiner Berufung geworden.

Selbstliebe war mein Weg um körperlich und seelisch gesund zu werden – um aus all den Abhängigkeiten und Süchten rauszukommen. Um zu mir SELBST zurückzufinden und mich in meinem Körper wohlzufühlen. Um immer freier und stärker zu werden, und meinen Herzensweg zu gehen.